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5. Münchner Ganztagsbildungskongress

Ganztagsbildung gemeinsam gestalten

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  • Prof. Dr. Dr. h.c. Gesine Schwan - „Ganztagsschule und ganzheitliche Bildung. Plädoyer für ein umfassendes Bildungsverständnis"

     

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    Prof. Dr. Dr. h.c. Gesine Schwan wird am 19.01.2016 in der "Alten Kongresshalle", Theresienhöhe 15, den 5. Münchner Ganztagsbildungskongressmit mit dem Vortrag: „Ganztagsschule und ganzheitliche Bildung. Plädoyer für ein umfassendes Bildungsverständnis" eröffnen. Bildung und auch Bildungsgerechtigkeit sind zwar in aller Munde, aber es fällt schwer, ein grundlegendes Bildungsverständnis zu entwickeln. Jedenfalls nicht in einer umfassenden und unverzichtbaren Bedeutung: als nicht nur Fach-, sondern vor allem Persönlichkeitsbildung, an der jeder und jede sein Leben lang arbeitet, in der die Person ihre Fähigkeiten, ihre Verantwortung, ihre eigenständige Urteilskraft in Auseinandersetzung mit der Welt und mit Blick auf das Gemeinwesen so gut wie möglich entwickelt – als Kleinkind beim Türmchen bauen, als Halbwüchsiger im Fußballteam, als verantwortungsbereite Filialleiterin in einer Einkaufskette, als Lokomotivführer, als Ingenieurin energiesparender Autos, als urteilsfähiger Bildungspolitiker....

    Prof. Dr. Dr. h.c. Gesine Schwan ist Politikwissenschaftlerin; sie lebt und arbeitet in Berlin. Seit August 2014 leitet Gesine Schwan die HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform, deren Mit-Gründerin sie ist.

     

    Dr. Aladin El-Mafaalani - „Kinder dort abholen, wo sie stehen“

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    Kinder dort abholen, wo sie stehen“ – in diesem pädagogischen Leitspruch verbergen sich mindestens 5 komplexe Fragestellungen: Wo steht man selbst, wo steht das Kind, wer oder was könnte im Wege stehen, wo soll die Reise hingehen und wie kommt man gemeinsam dorthin? Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani wird bei der Auftaktveranstaltung am 19.01.16 diese Fragestellungen vor dem Hintergrund allgemeiner Herausforderungen in Einwanderungsgesellschaften nachgehen.

    Aladin El-Mafaalani ist Professor für Politikwissenschaft und Politische Soziologie an der Fachhochschule Münster sowie Mitglied im Berliner Rat für Migration. Vor seiner wissenschaftlichen Tätigkeit war er als Lehrer im Schuldienst tätig. Zuletzt erschienen sind im Verlag Beltz Juventa: „Migrationssensibilität – Zum Umgang mit Globalität vor Ort“ (2016) sowie „Auf die Adresse kommt es an... Segregierte Stadtteile als Problem- und Möglichkeitsräume begreifen“ (2015).

     

     

     

    Willi Weitzel, jeder kennt ihn aus der Sendung "Willi wills wissen!"

    Willi Weitzel, jeder kennt ihn aus der Sendung "Willi wills wissen!"

    willi presse a4 3Er wird am 19.01.2016 in der "Alten Kongresshalle", Theresienhöhe 15, auf dem 5. Münchner Ganztagsbildungskongress gemeinsam mit der Bürgermeisterin Christine Strobl den Münchner Schulpreis, der zum zweiten mal verliehen wird, präsentieren.
    Mit einem Auszug aus seiner Multivisionsshow „Willis wilde Wege“ wird er der Veranstaltung einen besonders spannenden Rahmen geben.
    Willi Weitzel studierte zuerst Theologie, wechselte dann den Studiengang auf Lehramt für Mittelschule mit der Fächerkombination Religionspädagogik, Deutsch, Erdkunde und Sport. Während des Studiums sammelte er bei verschiedenen Tageszeitungen journalistische Erfahrungen und fing als Reporter und Moderator im Kinderfunk bei Bayern 2 Radio an.
    Von 2001 bis 2009 war Willi als Reporter für die Sendereihe "Willi wills wissen" unterwegs und drehte mehr als 180 Folgen.
    Seit 2012 dreht und produziert Willi unter anderem die Filme für die jährliche Sternsinger-Aktion. Willis aktuelles Projekt ist sein Multivisions- und Abenteuervortrag „Willis wilde Wege“, mit dem er 2015 auf großer Deutschlandtournee war.
    Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagiert sich Willi ehrenamtlich als Pate für das Kinderhilfswerk UNICEF, als Botschafter der UN-Dekade "Biologische Vielfalt" sowie als Botschafter für das "Trauerland Bremen". Außerdem ist Willi Schirmherr der "Initiative junge Forscherinnen und Forscher e.V." und Botschafter der Region Mittelhessen.

     

     

    Ulrike Kegler - Montessori-Oberschule Potsdam

    3 23 0 Foto Ulrike Kegler 38Ulrike Kegler leitet seit 20 Jahren die staatl. Montessori-Oberschule Potsdam, die 470 Kinder und Jugendliche von der 1. bis zur 10. Jahrgangsstufe besuchen. Die Schule wurde in dieser Zeit grundlegend erneuert und umgestaltet. 2007 erhielt sie den Deutschen Schulpreis. Ulrike Kegler wird zum Umgang mit Zeit und Raum referieren.





    Martin Ott - Authentizität im pädagogischen Alltag

    Martin OttMartin Ott, Meisterlandwirt/Lehrer und Leiter einer Berufsschule für biologischen Landbau, hat in der Schweiz verschiedene sozialtherapeutische und pädagogische Pilotprojekte in Resonanz mit Landwirtschaft aufgebaut. Er ist auch Dozent, Politiker, Buchautor, Präsident des Stiftungsrates des international tätigen Forschungsinstitut für biologischen Landbau in der Schweiz ( FIBL). In seines Vortrag "Authentizität im pädagogischen Alltag" geht er darauf ein, wie Authentizität im Pädagogischen? Ausgehend von der Qualität der Wahrnehmung der Tiere, wird die menschliche Wahrnehmung und ihre Leitplanken besprochen. Er plädiert für eine bewusste Wahrnehmungsschulung entsteht, wirkt und sich entfaltet.

    Dr. med. Karl-Heinz Brisch "Bindung und Bildung: Die Bedeutung der kindlichen Bindungsentwicklung für den Lernprozess"

    KH Brisch 300"Bindung und Bildung: Die Bedeutung der kindlichen Bindungsentwicklung für den Lernprozess" mit diesem Thema setzt sich der Oberarzt PD Dr. med. Karl-Heinz Brisch, Leiter Abt. Päd. Psychosomatik und Psychotherapie, in seinem Impulsvortrag am 3. Kongresstag, 21.01.16 auseinander. Es werden die Grundlagen der Bindungstheorie anhand von Videobeispielen dargestellt.

     

     

     

    Dr. Mike Seckinger, „Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe“

    Seckinger Mike IIDer Leiter der Fachgruppe „Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe“ am Deutschen Jugendinstitut, Dr. Mike Seckinger, wird zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Jugendhilfe und Schule am 2. Kongresstag, 20.01.16, referieren und zur Diskussion einladen.

    Hannah Imhoff, StadtschülerInnenvertretung München

    Hannah Imhoff 300Hannah Imhoff, StadtschülerInnenvertretung München wird auch den diesjährigen Kongress die Sicht der Münchner Schülerinnen und Schüler einbringen, u.a. beim

    Frühtalk "Ganztagsbildung – Die Kunst der (Ent)fesselung" am 20.01.16, 9.00 – 10.00 Uhr


    zusammen mit Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani ist Professor für Politikwissenschaft und Politische Soziologie an der Fachhochschule Münster sowie Mitglied im Berliner Rat für Migration, Eva-Maria Espermüller, Schulleiterin der Städt. Anne-Frank-Realschule München, Deutscher Schulpreis, Hauptpreisträger 2014 und Prof. Dr. Lange, Professur für Soziologie, Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege an der HS Ravensburg-Weingarten.
    Moderiert wird der Frühtalk von Nina Sonnenberg.

     

    Eva-Maria Espermüller-Jug, Schulleiterin der Städt. Anne-Frank-Realschule München

    Espermeuller EM 300Eva-Maria Espermüller-Jug, Schulleiterin der Städt. Anne-Frank-Realschule München, Deutscher Schulpreis, Hauptpreisträger 2014 wird neben dem Frühtalk "Ganztagsbildung – Die Kunst der (Ent)fesselung" am 20.1.16 auch die Lernhäuser, Lernbüros an der Ganztagsschule für Mädchen in Pasing, der Hauptpreisträgerschule des deutschen Schulpreises 2014, vorstellen. An der Städt. Anne-Frank-Realschule werden die Schülerinnen in ihrem Potential und ihrer Persönlichkeitsentwicklung begleitet, unterstützt und gefördert. Dabei steht nicht nur das Wissen und Können im Vordergrund, sondern auch das soziale Lernen. Die Schule hat ein neues Schulkonzept im Ganztag entwickelt und damit eine neue Lernkultur geschaffen.